Spende für den Berliner Obdachlosen e.V.

Der eine Ausgangspunkt für diese Zusammenstellung Berliner Motive heißt: Ein wenig Hilfe leisten in diesen turbulenten Zeiten. Unterstützung für Menschen ohne festen Wohnsitz, die jetzt besonders dramatisch unter den veränderten Bedingungen des Alltags, ihres Alltags, zu leiden haben.

Der andere Ausgangspunkt heißt: Gewohnte Sichten aus Berlin-Mitte auf ungewöhnliche Weise fotografieren. Nicht in Farbe, sondern in schwarzweiß. Mit starken grafischen Akzenten und in dynamischer Perspektive. Auf diese Fotografien wird Berlin zu einer Schaubühne, vertraut und doch ungewohnt zugleich.

Wie komme ich an die Postkarten?

Auf Instagram der Berliner Obdachlosenhilfe e.V. steht:
„Einfach unter 0176 45793969 (täglich 11:00 – 18:00 Uhr) anrufen oder uns über Instagram eine Nachricht schicken und sagen, wie viel ihr spenden möchtet. Spendenvorschlag: 15-25 Euro pro Set (zzgl. Versand). Wir schicken euch die Karten dann per Post zu“. ⁣

Brandenburger Tor, 02-2017
Brandenburger-Tor-02-2017
Neue Wache, 02-2018
Neue-Wache-02-2018
Unter den Linden, Denkmal Friedrich der Große, 01-2012
Unter-den-Linden-01-2012

Das Brandenburger Tor, die Neue Wache drängen sich machtvoll in die Wahrnehmung des Betrachters oder der Betrachterin. Das Denkmal Friedrich II., später der Große genannt, zentriert die Blicke der Vorbeieilenden, so als so es der Dreh- und Angelpunkt von Unter den Linden. Ein wenig mit dem Anspruch von Endgültigkeit. Als ob Monumente dies je hätten sein können. Die Alte Kommandantur wirkt wie eine lichte Theaterkulisse, an der noch fleißig gewerkelt wird.

Bodemuseum, 04-2018
Bode-Museum-04-2018
Reichstagskuppel, 01-2018
Reichstagskuppel-01-2018
Sony-Center, 02-2017
Sony-Center-02-2017

Das Bodemuseum lädt ein, auch wenn der Mann noch zu zögern scheint. Aber vielleicht denkt er sich, für einen Besuch nicht korrekt gekleidet zu sein. Die Kuppel des Reichstages öffnet ihre Höhe und Tiefe zugleich, führt beide Perspektiven zusammen, als hätte es nie anders sein können. Das Sony Center setzt diese Idee fort, gibt ihr seine ganz eigene Prägung von Moderne und Alltag.

Clärchens Ballhaus, 07-2019
Clärchens Ballhaus 07-2019
Mauerreste an der Schwartzkopfstraße, 03-2012
Mauerreste-Schwartzkopfstraße-03-2012
Leipziger Platz, 04-2017
Leipziger-Platz-04-2017

Clärchens Ballhaus war eine Berliner gefühlt auf ewig lebende Institution – und verschwindet doch. Nicht, weil sie sich überlebt hat, nein, sie war höchst lebendig. Sie verschwindet, weil der monetäre Untergrund entzogen wurde. Berlin verändert sich. Auch auf diese Weise. Die Mauerreste in der Schwartzkopfstraße wirken wie die Einsamkeit eines Vorhabens, das nie in die Zeit passte und bereits beim Bau seinen Verfall in sich trug. So wirkt der Mauerrest, aufgestellt am Leipziger Platz, wie ein fröhlich tanzender Kommentar zur grauen Tristesse des Fotos aus der Schwartzkopfstraße.

Alte Kommandatur, 04-2019
Alte Kommandatur-04-2019
James Simon Galerie, 07-2019
James-Simon-Galerie-07-2019
Schlossattrappe auf dem Schlossplatz, 10-2012
Schlossattrappe Schlossplatz 10-2012

Die James-Simon-Galerie schließlich ist wie ein Aufbruch in die Zukunft der Jetztzeit. Wo Berlin sich doch manchmal so schwer damit tut, über seine selbst generierten Schaubilder hinaus seine Zukunft nachhaltig zu entwickeln.
Die Postkarten sind wie eine kleine Wanderung. Sie bieten dem Auge besten Fotodruck im Din A5-Format. Eigentlich sind sie zu schön, um sie mit der Post zu versenden. Doch wozu auch immer sie verwendet werden, sie dienen vor allem dazu, Menschen in Not zu helfen. Spenden Sie.

Jürgen van Buer, 11. Mai 2020


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