Càrmenes de Granada

Càrmenes de Granada

Die Ursprünge der Càrmenes de Granada mögen weit zurückreichen, z. B. in die mittelalterliche Zeit der Mauren, oder auch noch weiter zurück. So, wie sie uns begegnen, stammen die meisten von ihnen aus dem 19. oder vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Mehrheitlich im Albaycín oder auch im Realejo-San Matías in Hanglage angelegt, stellen sie kein homogenes Ensemble dar, das sich

Albaycín

Albaycín

Albaycín – das alte arabische Stadtviertel Granadas (antiguo barrio árabe de Granada) Albaycín – in der moderneren Schreibweise auch Albaicín. Der Name weckt Sehnsüchte. Vielleicht an al-Andalus, an die Zeit der maurischen Herrschaft zwischen 711 und 1492. An eine Zeit, geprägt durch (religiöse) und kulturelle Toleranz, so die Erzählungen. Brüchig blieb diese Toleranz gleichwohl, wie nicht nur das Progrom von

Alhambra und Generalife in SW

Alhambra und Generalife in SW

Alhambra. Zunächst sind es wohl Bilder, farbige Bilder. Vielleicht sind es auch Splitter von Legenden, die durch den Kopf schwingen. Wohl auch uralte Sehnsüchte vom perfekten Leben. Gegossen in Stein. Wenn man all dies im Kopf zu ordnen versucht, bleibt der Name „Alhambra“ als Skript für das verlorene Paradies. Verloren mit der Übergabe dieser riesigen Stadtfestung am 2. Januar 1492